Namibia

Land der Mythen und Legenden

Bereisen Sie ein Land, in dem der Mensch die Natur noch in ihrer Ursprünglichkeit erleben kann. Die Namibwüste im Westen ist der Namensgeber des Landes, das Kaokoveld im Nordwesten und der Caprivi-Zipfel im Nordosten sind einzigartige Landstriche: Namibia ist Unberührtheit, herbe Schönheit, unendliche Weite, wilde Tierwelt, herzhafte Farmküche, Gastfreundschaft, Geschichte und Kultur, Sternenhimmel, Ruhe, Abenteuer sowie hervorragende Gastronomie und Hotellerie!

mehr »1.Tag: Anreise

Abflug von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Windhoek.

mehr »2.Tag: Windhoek

Ankunft in der namibischen Hauptstadt am Morgen. Begrüßung durch die deutschsprachige Reiseleitung. Transfer zum Hotel, Begrüßungsgetränk und Zimmerverteilung.

Windhoek ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen. Bei Stadtrundfahrt erleben Sie die unglaubliche Vielfalt: Christuskirche, das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhoek sowie als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe - Katutura. Außerdem fahren Sie über die „Prachtstraße" Windhoeks, die Independence Avenue (früher Kaiserstraße). Abendessen und Übernachtung in Windhoek.

mehr »3.Tag: Windhoek - Kalahari

Wie so viele Städte in Namibia entstand auch Rehoboth um eine Missionsstation. Sie wurde 1844 von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864 wieder verlassen. Als die Baster sich 1870 hier ansiedelten wurde die Mission wieder eröffnet. Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den Beziehungen zwischen Buren aus der Kapprovinz und Namafrauen. Sie zogen im 19 Jh. vom Kapland zum Oranjefluß. Sie erreichen die Kalahari.

Die Kalahariwüste bildet einen Großteil des östlichen Namibia und erstreckt sich dort etwa 500km von Norden nach Süden. Wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit, die keine Wasserresorption ermöglicht, wird die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen und anderen Tieren. Abendessen, Übernachtung und Frühstück Kalahari Anib Lodge.

mehr »4.Tag: Kalahariwüste - Fischfluβ Canyon

Hermann Brandt ließ sich als erster weißer Siedler in dieser Region nieder, nachdem er 1890 eine Farm vom Namahäuptling Hendrik Witbooi gekauft hatte. Zu Ehren seiner Frau Anna-Maria Mahler benannte er die Farm Mariental. 1894 waren ein Unteroffizier und 14 Soldaten auf der Marientalfarm stationiert. Im Jahre darauf wurde eine Polizeistation eingerichtet. Der Grundstein zur ersten Holländisch-Reformierten Kirche wurde am 11.September 1920 gelegt, und 2 Monate später gab es offiziell einen Ort namens Mariental. Mariental ist Verwaltungs- Landwirtschafts- und Einkaufszentrum des umliegenden Farmgebiets. Keetmanshoop ist das Verwaltungszentrum Südnamibias. Die ersten Europäer zogen aus dem südafrikanischen Kapland hierher. 1866 errichtete der Missionar Johann Schröder ein Zelt in der Siedlung. Später baute er eine Hütte für sich und seine Familie, und dann eine Kirche aus Riedgras, die er mit getrocknetem Schlamm verputzte. Da ihm die Geldmittel fehlten, wandte sich Schröder an den Vorsitzenden der Rheinischen Mission, den wohlhabenden deutschen Unternehmer Johann Keetman, der zum Bau einer richtigen Kirche 2000 Reichsmark spendete. Aus Dankbarkeit taufte Schröder seine Siedlung Keetman, und im Laufe der Zeit wurde daraus Keetmanshoop. Das Museum ist in der malerischen, 1895 fertiggestellten Kirche untergebracht, die errichtet wurde, nachdem die alte bei Hochwasser zerstört wurde.

Der Köcherbaumwald liegt einige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum -Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier befinden sich über 250 Exemplare zwischen den schwarzen Doleritfelsen und bilden so einen ungewöhnlichen "Wald". Einige der großen Pflanzen sind bis zu 5m hoch, ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück Canon Lodge, liebevoll aus Natursteinen gebaut, versteckt zwischen riesigen Granitfelsen und bieten dem Besucher eine besondere Atmosphäre. Das ehemalige Farmhaus aus dem Jahre 1910, liebevoll restauriert, ist heute das Restaurant der Lodge.

mehr »5.Tag: Fischfluβ Canyon - Sossusvlei

Nach dem Frühstück geht es in nördlicher Richtung via Seeheim, Bethanien und Helmeringhausen zum Schloss Duwisib. Initiator von Schloß Duwisib war der sächsische Baron von Wolff, der im Jahre 1908 den aus Berlin stammenden Architekten Sander mit dem Bau von Schloß Duwisib beauftragte. Als Vorbilder dienten die Forts der Schutztruppen in Namutoni, Gibeon und Windhoek. Um einen schönen Innenhof gruppieren sich 22 Zimmer, bis auf die Bausteine stammen das Baumaterial sowie das Mobiliar aus Deutschland. Die Steinmetze kamen aus Italien, Zimmerleute aus Skandinavien und Bauarbeiter aus Irland. Das Schloß ist mit alten Möbeln, Bildern und Waffen aus dem letzten Jahrhundert ausgestattet.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Hammerstein Gästefarm.

mehr »6.Tag: Sossusvlei & Sesriem Canyon

Namib Naukluft Park: Das flache, plateauähnliche Hochland der Naukluftberge ist ein Teil der großen Randstufe, welche die Westgrenze der Hochebenen im Landesinneren bildet. Eindrucksvolle, fast vertikal herabfallende Schluchten trennen das Nauklufthochland vom südlich angrenzenden Hochplateau, während im Nordwesten und Westen die höchsten Gipfel des Naukluftgebirges fast 1950m aufragen. Das Plateau besteht hauptsächlich aus Dolomit- und Kalksteinformationen. Es gibt drei Wanderwege durch das Naukluftgebirge. Alle drei Wege beginnen in der Nähe des Parkeingangs. Der 17km lange „Waterkloof Trail", der 10km lange „Olive Trail" und der 120km lange „ Naukluft Wanderweg" der in 8 Tagen bewältigt werden kann. Die letzten 5 km in die Dünen des Sossusvlei legen Sie im offenen Allradfahrzeug zurück.

Das Sossusvlei ist eine große, abflußlose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren, wenn der Tsauchab Fluß genügend Wasser führt, gelangt dieses bis in die Senke und läßt einen See entstehen. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namib Wüste. Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluß ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten. Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen Jahre zurück.

Nach der Ankunft auf der Namib Desert Lodge besteht die Möglichkeit an einer Fahrt auf die ‚versteinerten' Dünen teilzunehmen (fakultativ!).

mehr »7.Tag: Namibwüste - Swakopmund

Die Fahrtwestwärts durch den Naukluft Park hinunter zur Küste führt über zwei Pässe, den Ghaub und den spektakulären Kuiseb-Paß mit bizzarren Felsformationen. Weiter durch die endlose Steinwüste der Vornamib, bis Sie im Dunst des Küstennebels, die kleine Hafenstadt Walfischbucht vor sich liegen sehen. Walvis Bay, wie sie heute heißt, ist der einzige gut ausgebaute Hafen an der namibischen Küste. Walvis Bay liegt geschützt in einer Bucht, umgeben vom Atlantischen Ozean und den goldenen Sanddünen der Namib. Hier haben Sie Gelegenheit, die geschützte Lagune zu besuchen, die zu den zehn wichtigsten Feuchtgebieten Afrikas zählt. Häufig sieht man hier Flamingos und Zwergflamingos, oder andere Europäische Zugvögel, die in der Lagune auf Nahrungssuche gehen.

Nachmittags Stadtrundfahrt in Swakopmund. Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und Marinedenkmal und weitere Jugendstilbauten. Viele Einwohner sprechen deutsch und man promeniert über die Kaiser-Wilhelm-Straße oder am Atlantik entlang auf der Strandstraße.

mehr »8.Tag: Swakopmund - Damaraland

Fahrt via Hentiesbay und Uis zur Twyfelfontein Lodge. In Twyfelfontein besteht die Möglichkeit, eine der größten Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas zu besichtigen. Sie wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritzt, mit denen die Hänge des flachen Berges übersät sind. Höhepunkt ist der "Tanzende Kudu", der von zahlreichen geometrischen Mustern umgeben ist.

Zwei geologische Besonderheiten die nicht versäumt werden sollten: die Orgelpfeifen, eine Reihe von Doleritsäulen, die von der Erosion freigelegt wurden, finden sich in einer Schlucht. Der "Verbrannte Berg" erhielt seinen Namen von den Anhäufungen geschwärzten Kalksteins, die sich an seinem Fuß befinden; schwarze Doleritbrocken vermitteln zusammen mit den übrigen Felsen, die in verschiedensten Farbtönen leuchten, den Eindruck, daß hier ein verheerendes Feuer gewütet hat.
Abendessen, Übernachtung in der Twyfelfontein Lodge.

mehr »9.Tag: Damaraland - Outjo

Versteinerter Wald: Vor etwa 200 Mio. Jahren wurden diese Bäume an einem anderen Ort entwurzelt und von Flüssen während eine Flutwelle hierher getragen, von Ablagerungen bedeckt und schließlich von Erosion wieder freigelegt.

Weiterfahrt via Khorixas zur Vingerklippe/Fingerklippe auf der Farm Bertram, etwa 75km östlich von Khorixas. Sie ist etwas abseits gelegen, lohnt jedoch einen Besuch. Die 35m hohe Kalksteinsäule und die sie umgebenden Tafelberge sind Überreste eines früheren Plateaus, das später vom Ugab ausgewaschen wurde. Ankunft auf der Gästefarm Namatubis.

mehr »10.Tag: Outjo - Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten. Abendessen und Übernachtung in einem Hotel oder Gästehaus am Rande des Nationalparks.

mehr »11.Tag: Etosha Nationalpark

Tier- und Pflanzenwelt hautnah: ganztägige Pirschfahrten und Wildbeobachtungen im Etosha Nationalpark.

mehr »12.Tag: Etosha Nationalpark - Waterberg Plateaupark

Frühstück und Abfahrt via Tsumeb und Otjiwarongo zum Waterberg Plateaupark.

Der kleine und fast kreisrunde Otjikotosee ist neben dem Guinas See der einzige natürliche See Namibias. Beide Seen entstanden durch den Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die sich mit Grundwasser gefüllt haben. Der See ist an einigen Stellen bis zu 90 Meter tief - obwohl er nach der Legende ja unendlich tief sein soll.
Im Jahre 1915 hat die kaiserliche Schutztruppe hier große Teile von Waffen und Munition versenkt, einiges wurde später geborgen und ist heute unter anderem im Museum von Tsumeb aufbewahrt.

Das Waterbergplateau ist eine der eindrucksvollsten Landschaften im Norden Namibias. Die Hochfläche des Nationalparks ist 50 km lang und etwa 16 km breit und überragt als Tafelberg das Umland um ca. 200 Meter. Die wasserarme Hochebene des Nationalparks wird von Baum- und Buschsavanne bedeckt, am Fuße des Plateaus ist die Vegetation dagegen sehr vielfältig. Zur Flora gehören neben wilden Feigenbäumen mehrere Akazienarten, Feuerlilien und der Korallenbaum. Einige bedrohte Tierarten wurden hier wieder angesiedelt, so gibt es neben Wasserbüffeln und Leoparden auch mehrere Brutpaare der seltenen Kapgeier, Steinböcke, Klippspringer, Rappen- und Elenantilopen und weitere Säugetier- und vor allem Vogelarten. Historisch ist das Gebiet durch die Entscheidungsschlacht im Jahre 1904 zwischen der kaiserlichen Schutztruppe und den aufständischen Hereros von Bedeutung. Der Soldatenfriedhof am Fuße des Berges ist Zeuge des damaligen Geschehens.

Abendessen undÜbernachtung im Waterberg Rastlager.

mehr »13.Tag: Waterberg - Okapuka Ranch

Ein Großteil der Geschichte des Herero-Volkes ist eng mit dem Ort Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, mußte er die Mission verlassen. Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen besichtigen. Den örtlichen Holzschnitzermarkt sollten Sie unbedingt besuchen. Die Figuren werden meistens aus Dolfholz geschnitzt.

Spätnachmittags Ankunft auf der Okapuka Ranch und Beobachtung der Löwenfütterung. Abendessen und Übernachtung auf der Ranch.

mehr »14.Tag: Heimreise

Fahrt zum Flughafen Windhoek und Heimflug oder Weiterreise z.B. nach Südafrika.