Marokko 

Marokko für Kenner: Königsstädte und der Süden

Marokko in seiner ganzen Vielfalt können Sie auf dieser Tour erleben. Eine Anschlussaufenthalt am Strand ist möglich.

Für dieses Zielgebiet bieten wir Ihnen einen kostenlosen Gruppeninformationsabend mit Lichtbildern an!

mehr »Tag 1: Anreise

Flug von Deutschland nach Casablanca. Am Flughafen erwartet Sie Ihre Reiseleitung. Abendessen und Übernachtung in Casablanca.

mehr »Tag 2: Casablanca - Rabat

Casablanca hat in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen, nicht zuletzt wegen der riesigen Moschee Hassan II. direkt am Atlantik. Sie besichtigen dieses eindrucksvolle Bauwerk mit dem welthöchsten Minarett. Ihre Stadtrundfahrt führt Sie außerdem zur Medina (Altstadt), zur Kirche Notre Dame und zum Platz der Arabischen Liga. Mit dem Bus erreichen Sie nach ca. 2 Stunden die Hauptstadt des Landes, Rabat und beginnen die Stadtbesichtigung. Gehen Sie am Abend noch etwas flanieren, z.B. auf der Avenue Mohammed V.. Es loht sich in jedem Fall! Abendessen und Übernachtung in Rabat

mehr »Tag 3: Rabat - Meknes

Die ummauerte romantische Casbah des Oudaias über dem Meer und der Flussmündung des „Bou Regreg", den Hassan-Turm, das Mausoleum Mohammeds V. und Hassan II. sowie der Königspalast stehen auf Ihrem Programm einer Stadtrundfahrt Rabat. Sie verlassen Rabat in Richtung Nordosten und fahren durch ausgedehnte Korkeichenwälder. Schon von weitem sehen Sie die mächtigen Mauern von Meknes. Sie ist berühmt für die schönen Stadttore, von denen Sie so manches zu sehen bekommen, u.a. das Bab El Mansour, das als das schönste Tor Afrikas gilt. Sie besuchen außerdem das Mausoleum von Moulay Ismail. Abendessen und Übernachtung in Meknes.

mehr »Tag 4: Meknes - Volubilis - Fes

Das Land präsentiert sich im Frühling in üppigem Grün mit vielen Frühlingsblumen, daher empfehlen wir einen Reisetermin Februar - April. Eines dieser Blümchen, die Ackerwinde, hat wahrscheinlich der schönsten römischen Stadt des Landes, ihren Namen gegeben: Volubilis. Sie schreiten durch den Triumphbogen, dürfen die kunstvollen Mosaiken der Patrizierhäuser bewundern und machen sich in der Ölmühle mit einem alten Handwerk vertraut - bis heute sind die Mühlsteine und Ölwannen vorhanden.

Von hier können Sie schon Moulay Idriss sehen, die „heilige Stadt" Marokkos. Der hier beigesetzte „heilige" Idriss hat sich um die Verbreitung des Islam in Nordafrika im frühen Mittelalter verdient gemacht und wird deswegen verehrt. Der Moscheebezirk darf von Nichtmuslimen nicht betreten werden, doch man kann vom Bus aus einen guten Blick in dieses hübsche Städtchen werfen. Am Nachmittag erreichen Sie Fes. Je nach Ankunftszeit beginnen Sie die Stadtbesichtigung schon heute. Abendessen und Übernachtung in Fes.

mehr »Tag 5: Fes

Vor den schweren, verzierten Bronzetoren des Königspalastes beginnt man üblicherweise eine Besichtigung von Fes. Von hier aus können Sie zu Fuß in die Mellah, das alte Judenviertel, in dem die Häuser in andalusischem Stil mit ihren Balkonen auffallen, erkunden. Durch einen quirligen Markt schlendern Sie zum Bab Boujloud, dem Blauen Tor mit seiner Keramik-Fassade. In der Innenstadt werden Sie unzählige Handwerker sehen, Kupferschmiede, Kammmacher, Weber, Gerber und Färber. Inmitten des Gassengewirrs besuchen Sie die schönste Koranschule, die Attarin-Medresa und blicken durch das Portal in die Qarawin-Moschee.

Von oben dürfen Sie über die weißen Häuser und grünen Dächer der Moscheen und Koranschulen von Fes blicken, der Aussichtspunkt liegt bei den Merinidengräbern. Eine Panoramafahrt führt Sie rund um die Altstadt bis zur nördlichen Festung, Bourj Nord. Für den Abend empfehlen wir Ihnen ein Spezialiätenessen in einem der schönen palastartigen Bürgerhäuser der Altstadt, z.B. Maison Bleue. Abendessen und Übernachtung in Fes.

mehr »Tag 6: Fes - Mittlerer Atlas - Erfoud

Der Mittlere Atlas zählt zu den lieblichsten Landschaften Marokkos. Ihr Bus windet sich hinauf zu einem der gepflegten Luftkurorte und beliebten Ski-Orte Azrou oder Ifrane. Hier gibt es die größten Waldgebiete mit Zedern, Steineichen und Aleppo-Kiefern. Etwas unterhalb liegen die Weiden der hier lebenden Berber, die Besuchern gegenüber ausgesprochen freundlich sind. Sie fahren parallel zu den schroff abfallenden westlichen Ausläufern des Mittleren Atlas, bis Sie schließlich den Fluß Ziz erreichen, der sich als grünes Band durch die Wüste schlängelt. Bei der Ortschaft Rich durchbricht er in einer Schlucht das Gebirge, wenig später sind Sie schon in Er-Rachidia, einer Garnisonsstadt im Südosten. Von hier geht es auf einem Plateau oberhalb des Flusses nach Erfoud. Machen Sie irgendwo Stop und schauen Sie sich die urtümlichen Lehmdörfer mit ihren großen Dreschplätzen an. Sie übernachten in Erfoud, dem größten Ort der Oase Tafilalt.

mehr »Tag 7: Erfoud - Todra-Schlucht - Tineghir

Den Anblick der Sanddünen von Mrzouga im zarten Morgenlicht sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Hierher führt Sie ein fakultativer Ausflug mit dem Landrover. Am ganz frühen Morgen verlassen Sie hierfür das Hotel und fahren durch die mondbeleuchtete Wüste. Sie erreichen das Rasthaus und beobachten vom Flachdach des Hauses oder direkt auf dem Sand, wie die Dämmerung allmählich aufsteigt und schließlich die Morgensonne die Dünen in ein zartes Rosa taucht. Genießen Sie noch einen würzigen Tee, der Ihnen hier bestimmt besonders gut schmeckt, dann geht es zurück nach Erfoud, wo das Frühstück auf Sie wartet.

Sie verlassen Erfoud und fahren nach Rissani, ein kleines „heiliges" Städtchen am Rande der Wüste. Besichtigung. Bei Tineghir erreichen Sie die Todra-Schlucht, deren bis zu 300m hohe Feslwände zum Teil sogar überhängen. Vielleicht können Sie sogar Freeclimber beobachten, die es hier gelegentlich gibt. Sie haben Freizeit zu einem Spaziergang durch die Schlucht bachaufwärts, wo sich die Schlucht zu einem grünen Tal mit terrassierten Gärten weitet. Abendessen und Übernachtung in Tineghir.

mehr »Tag 8: Tineghir - Straße der Kasbahs - Ouarzazate

Eine weitere Schlucht lohnt unbedingt einen Besuch: die Dades-Schlucht mit ihren vielfältigen Erosionsformen, terracottafarbenem Gestein und senkrechten Wänden. Auf der Straße der Kasbahs mit ihren Lehm-Wohnburgen, die mit geometrischen Mustern verziert sind, fahren Sie in Richtung der Hauptstadt des Südens, Ouarzazate. Mit Landrovern geht es zum Abendessen durch eine rauhe Wüstenlandschaft. Nach ca. 25 km taucht plötzlich unter grünen Palmen die wunderschön gelegene Oase Fint auf, die ein märchenhaftes Erlebnis sein wird. Mit Fackeln ausgeleuchtet, von einer landestypischen Folklore begrüßt, mit kulinarischen Genüssen verwöhnt, wird dies zu einem unvergesslichen Abend unter dem unendlichen Sternenhimmel Afrikas. Rückkehr nach Ouarzazate und Übernachtung.

mehr »Tag 9: Ausflug nach Zagora

Über einen Ausläufer der Anti-Atlas führt Ihr Weg ins Tal des Flusses Dr‘a. Schon hier auf diesem Bergrücken erkennen Sie, wie stark sich die Landschaft vom Hohen Atlas unterscheidet, der auf der anderen Seite von Ouarzazate liegt. Denn der Antiatlas setzt sich aus dunklem, vulkanischem Gestein zusammen, während der Hohe Atlas ein Faltengebirge ist. Das Dr'a-Tal ist noch sehr ursprünglich. Die Menschen tragen hier fast ausnahmslos Tracht, Wasser wird noch an einem zentralen Platz am Brunnen geholt, gepflügt wird mit Zugtieren. Ganz im Süden der Taloase, wo der Rest des Flusswassers schon fast völlig verdunstet ist, liegt Tamegroute. Hier führt Sie ein Mitarbeiter der islamischen Bibliothek in die wertvolle Handschriften-Sammlung. Einige der mittelalterlichen Koran-Bände sind auf Gazellenhaut geschrieben. Abendessen und Übernachtung in Ouarzazate

mehr »Tag 10: Ouarzazate - Ait Benhaddou - Marrakesch

Fast jeder hat Ait Benhaddou schon einmal gesehen. Selbst ganz alte Hollywood-„Schinken" wurden hier schon gedreht, und heute ist die Filmindustrie hier gar nicht mehr wegzudenken. Das befestigte Lehmdorf mit seiner schönen Lage am Fluss vor den häufig schneebedeckten Bergen des Atlas übt aber zurecht einen großen Zauber auf den Betrachter aus und steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Weiter geht es dann mit Allradfahrzeugen auf staubiger, steiniger Piste, fernab von jeglicher Zivilisation, die den Jeeps ihre Höchstleistung abverlangt. Durch Täler, durch Flussläufe, vorbei an typischen Kasbahs, aus Steinen und gebranntem Lehm erbaut, erreicht man Anmiter, wo ein Berber-Barbecue für Stärkung sorgt. Daneben liegt die Kasbah Telouet, die zum Besitz von Thami El Glaoui gehört, der bis zum Jahre 1956 Pascha von Marrakech war. Im Innern der Kasbah gibt es noch gut erhaltene Räume mit schönen Mosaiken, die von andalusischer Architektur beeinflusst wurden. Weiter führt der Weg, wieder mit dem Reisebus, über den höchsten Pass des Atlasgebirges, den Tizi'n Tichka - 2260 m. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick in die Haouz-Ebene. Inmitten weiter Palmen, Orangen- und Olivenhainen liegt die rote Stadt Marrakesch. Dort Abendessen und Übernachtung.

Achtung: Der Tichka-Pass kann im Winter zeitweise wegen Schnee gesperrt sein. Dann müsste man die Route via Taroudant nehmen.

mehr »Tag 11: Marrakesch, die "Braut des Südens"

Nach der Favoritin des Sultans, Bahia, ist der schönste Palast der Stadt benannt. Sie besuchen die grünen Innenhöfe, geschnitzten Decken und reich verzierten Säle. Unweit von hier liegen die Gräber der Dynastie der Saaditen, über die sich zum Teil Kuppeln mit kunstvollen Stalagtiten-Gewölben spannen. Sie fahren kurz zu den Menara-Gärten und erreichen bei der Koutoubia die Altstadt. Die Koutoubia-Moschee, die größtenteils in Ruinen liegt, hat ein imposantes, schön verziertes Minarett, das große Ähnlichkeit mit der Giralda in Sevilla aufweist.

Den ganzen Nachmittag verbringen Sie in der Medina, der Altstadt mit ihren vielen Werkstätten und Basargeschäften und besuchen außerdem die Medrese Ben Youcef, die Qubba der Almoraviden sowie das Volkskunst- und Brauchtumsmuseum Dar Si Said. Gegen Abend erreichen Sie wieder den Platz Jamaa El-Fna. Wir schlagen Ihnen den Besuch eines besonderen Spektakels vor vor: entweder ein Abendessen in einem alten Stadtpalast oder eine Fantasia, eine Folkloreshow mit Reiterspielen in einer Arena außerhalb der Stadt mit einem leckeren Couscous-Essen (fakultativ). Übernachtung in Marrakesch

Weitere mögliche Punkte (dann müsste man aber den Aufenthalt in Marrakesch verlängern: Majorelle-Garten und islamisches Museum)

mehr »12.Tag: Essaouira

Von der Architektur der portugiesischen Gründer, aber auch von der Ästhetik französischer Städteplanung des 18. Jahrhundert ist dieses Städtchen am Atlantik, das alte "Mogador", geprägt. Lassen Sie sich vom unverfälschten Charme von Essaouira bezaubern, dessen Medina auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Sie spazieren durch die Gassen, u.a. zur „Skala", der ehemaligen portugiesischen Garnison mit ihren Bronzekanonen. Sie sollten hier unbedingt Souvenirs einkaufen, denn hier werden besonders kunstvolle Arbeiten aus duftendem Thuja-Holz in Handarbeit hergestellt. Abendessen und Übernachtung in Essaouira.

mehr »13.Tag: Auf den Spuren der Portugiesen nach Casablanca

Der ganze Küstenabschnitt ist von den Hinterlassenschaften der portugiesischen Kolonisatoren geprägt. Sie besuchen in Safi die „portugiesische Kappelle", den Überrest des Chores der einstigen Kathedrale. Die Stadt El Jadida - berühmt auch für ihre Töpferwaren - war bis 1769 portugiesisch, was im Stadtbild noch gut zu erkennen ist. Besonders lohnt der Besuch der unterirdischen Zisterne aus dem 16.Jahrhundert mit ihrem spätgotischen Gewölbe. Am Abend erreichen Sie Casablanca. Abendessen und Übernachtung.

mehr »14.Tag: Heimreise

Fahrt zum Flughafen Casablanca und Heimflug.