Sultanat Oman

Weltkulturerbe in der Wüste

Der Oman ist ein Land von betörender Schönheit und Authentizität. Großartige Landschaften und die freundlichen Omanis machen eine Reise hierher unvergesslich. Sitten und Gebräuche sind hier völlig anders als bei uns, die Einschränkungen für den Reisenden jedoch geringer, als man vielleicht erwartet. Quirlige Basare, sattgrüne Wadis, schroffe Gebirge, gewaltige Lehmburgen, eine lebendige Handwerkstradition sowie das einmalige Naturschauspiel am Schildkrötenstrand: der Oman ist ein Muss!

Für dieses Zielgebiet bieten wir Ihnen einen kostenlosen Gruppeninformationsabend mit Lichtbildern an!

Hinweis: Unsere Erlebnisreise Oman & Emirate, die Sie auch als Einzelperson, Paar oder Minigruppe buchen können, finden Sie unter den "Reisen zum Zubuchen" .

mehr »1.Tag: Anreise

Flug von Deutschland nach Muscat, der Hauptstadt des Oman. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Muscat.

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2.Tag: Muscat (100km)

Eine wunderschöne riesige Moschee wurde vor ein paar Jahren in Muscat errichtet, die den Namen von Sultan Qabus trägt. Sie besichtigen den Bau nicht nur, sondern werden von einem Imam, einem islamischen Geistlichen geführt, der Ihnen die Vorbereitungen zum Gebet ebenso erläutert wie den Ablauf des Gebets selbst und die Bestandteile der Moschee. Er antwortet  gerne auf jegliche Frage, die Sie zum Thema Islam haben.

Im alten Muscat legen Sie Fotostopps ein beim Sultanspalast und den portugiesischen Festungen Mirani und Jalali. Sie besuchen dann das Bait Zubair, das ehemalige Haus einer der führenden Familien des Oman, in dem ein hübsches Brauchtumsmuseum eingerichtet wurde. Nur wenige Kilometer entfernt drängen sich schmucke alte Handelshäuser mit hölzernen Balkonen an der Bucht von Matrah. Hier bummeln Sie durch den malerischen Basar. Auf dem Obst-und Gemüsemarkt kaufen Sie dann zusammen mit Ihrem Fremdenführer die Lebensmittel für Ihre Abendessen, samt der passenden Kräuter und Gewürze. In einem landestypischen Haus bereiten Sie dann unter einheimischer Anleitung ein echt omanisches Abendessen zu und speisen dann zusammen.
Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung in Muscat.

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3.Tag:  Lehmfestungen und Kamelfarm in der Batinahebene (300km)

Zwischen dem Golf von Oman und dem Hajar-Gebirge breitet sich die fruchtbare Batinah-Ebene aus. Hier liegen einige der berühmten Lehmfestungen. Sie besichtigen das Fort von Barka, Nakhal und Rustaq (Es kann vorkommen, dass man wegen Renovierungsarbeiten nicht alle Festungen von innen sehen kann).  In Ain Thowara besuchen Sie die heiße Quelle. Picknick Mittagessen

Kamele haben bis heute bei den Omanis große Bedeutung. Warum dies so ist sowie allerlei Wissenswertes über die Aufzucht, Fütterung und Pflege von  Kamelen erfahren Sie in einer Kamelfarm in Barka. Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung in Muscat. Overnight stay at Hotel in Muscat

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4.Tag: Schroffe Berge und grüne Täler auf der Fahrt zum Schildkrötenstrand (310km, Allradfahrzeug)

Herrliche Blicke auf die türkis bis blau schimmernden Fluten des Golf von Oman bieten sich immer wieder von der Küstenstraße entlang der felsigen Landschaft. Immer wieder kreuzen Sie Wadis, üppig grüne Täler mit ganzjährig Wasser führenden Bächen. Im Wadi Tiwi können Sie sich so ein Wadi etwas genauer anschauen, aber auch den schönen Strand.  Ein besonderes Naturphänomen ist das sogenannte Sinkhole. Hier ist eine Karsthöhle eingebrochen, und es hat sich ein Kratersee mit kristallklarem Wasser gebildet. Hier dürfen Sie baden.

Obwohl es die dünne Besiedlung kaum vermuten lässt, lag im Mittelalter an diesem Küstenabschnitt die reiche Hafenstadt Qalhat, von deren Ruinen Sie das Mausoleum von Bibi Miriam sehen. Mittagessen und Besichtigung der Dhow-Werft in Sur.

Eine ganz besondere Begegnung steht Ihnen dann bevor: Ein alter Seemann erzählt Ihnen davon, wie man früher noch wie Sindbad  mit Holzschiffen vom Oman aus noch auf monatelangen Reisen bis Afrika und Indien segelte. (Programmpunkt abhängig davon, ob der alte Seemann Zeit).

Ankunft im Hotel nahe dem Schildkrötenstrand. Nach Einbruch der Dunkelheit brechen Sie an den Strand auf und dürfen die Schildkröten beobachten, die hier nachts an Land kommen, um ihre Eier abzulegen. Auch junge Schildkröten kann man beim Schlüpfen beobachten. (Da es sich um Wildtiere handelt alles ohne Garantie.  Es kam allerdings noch bei keiner unserer Reisen vor, dass keine Schildkröte zu sehen war).

Übernachtung im Raum Schildkrötenstrand / Ras Al-Hadd.“

mehr »5.Tag: Weltkulturerbe in der östlichen Dhofar-Provinz

Das Museum von Salalah sowie den Fleisch- und Gemüsemarkt erkunden Sie am Vormittag. Die archäologischen Stätten von Baleed, Khor Rori, Sisr sowie der Weihrauchpark Wadi Dawka stehen seit 2001 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Die Universität Aachen ist an der Entwicklung des archäologischen Parks von Baleed beteiligt. Hier wurde im Mittelalter über den Seeweg mit dem "arabischen Gold", dem Weihrauch gehandelt, aber auch mit arabischen Pferden. Die Funde belegen aber auch einen regen Warenaustausch mit China.

Fahrt an der Küste und Barbecue am Strand. Anschliessend erleben Sie die Küste des alten Reichs Hadramaut mit einer seiner wichtigsten Ausgrabungsstätten: Sumhumram, eine ehemalige Hauptstadt des Königreichs Hadramaut. Weiterfahrt nach Taqah und Mirbat, beeindruckend durch die Architektur, die bis heute noch vom Jemen beeinflußt wird. Besuch der Festung Mirbat. Rückfahrt zum Hotel über die Quellen von Ain Razat. Übernachtung in Salalah.

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6.Tag: Altstadt von Muscat

Flug zurück nach Muscat. Fahrt vom Flughafen in Richtung des berühmten Al Bustan Palace Hotel, Besuch des Strand von Qantab und der Altstadt von Muscat und Bummel durch den orientalischen Markt von Matrah mit seiner großen Auswahl an Stoffen und Silberwaren. Übernachtung in Muscat.

mehr »7.Tag: Durch grüne Wadis zum Schildkrötenstand 

Mit Allradfahrzeugen verlassen Sie Muscat in Richtung Südosten. Sie erleben eine ursprüngliche und unverfälschte Landschaft im Wadi Arbaeen. Geschichtlich war dieser Küstenabschnitt immer wieder von Bedeutung. Sie lernen die bronzezeitliche Magankultur kennen, deren Turmgräber noch sehr gut erhalten sind sowie die Ruinen von Qalhat, einer ehemaligen Hauptstadt des Oman aus dem Mittelalter. Picknick lunch an einem der unberührten Strände. In Sur, der Hauptstadt des Jaalan gibt es eine sehenswerte Werft, auf der die typisch omanischen Dhaus, die Holzboote in traditioneller Bauweise hergestellt werden. Die wichtigste Sehenswürdigkeit in Sur ist jedoch der sogenannte „Schildkrötenstrand", wo die Caretta zur Eiablage an Land kommt. Unter Beachtung der strengen Schutzauflagen ist ein Besuch des Strands möglich. Übernachtung im Raum Sur.

mehr »8.Tag: Durch die Wüste zur Oase Nizwa

Eine große Tour durch die Wüste steht Ihnen heute bevor: zunächst in die Jaalan-Provinz, dort besuchen Sie das Dorf Bani Bu Ali, das „Tor zur Wahiba" (Sandwüste). Hierher kommen die Beduinen, um vor der Wüstendurchquerung ihre Vorräte aufzufüllen. Dieses Dorf, dessen Bewohner einst großen Widerstand gegen die Engländer leisteten, fällt vor allem durch seine Moschee auf. Sie ist in einem einzigartigen, altarabischen Stil gebaut und mit zahlreichen, kleinen Kuppeln versehen. Anschließend geht es weiter nach Ibra, Spaziergang durch die Altstadt: verwinkelte Gassen und die traditionelle Häuser, die zum größten Teil zu romantischen Ruinen zerfallen.

Alternativ zu Jaalan und Ibri: Mudairib, eine der alten Handelstädte des Omans, deren Lehmziegelhäuser durch die afrikanische Architektur beeinflusst wurden. Dann Fahrt in die Wahiba Sands, eine der beeindruckendsten Sandwüsten der Welt und Besuch bei einer Beduinenfamilie.

Weiterfahrt über Izki und dann weiter nach Nizwa. Diese Stadt liegt zu Füssen des Jebel Akhdar, ist umgeben von grünen Gärten und ausgedehnten Palmenhainen und somit sicher eine der schönsten Ortschaften des Omans. Übernachtung in Nizwa.

mehr »9.Tag: In die wilden Berge des Jebel Akhdar

Das Gebirge Jebel Akhdar, das an seiner höchsten Stelle, dem Jebel Shams ( „Berg der Sonne"), 3009 Meter erreicht, gehört zu den fruchtbarsten Regionen des Landes. In den Bergen herrscht ein angenehm mediterranes Klima. In den Obstgärten und auf den Terrassenfeldern wachsen unter anderem Mais, Granatäpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Mandeln und nicht zu vergessen die Rosen, aus denen das berühmte Rosenwasser destilliert wird. Wir sehen einen der Öfen, mit diese Kostbarkeit destilliert wird, und lernen bei einem Spaziergang eines der Bergdörfer besser kennen.

Nach einer Mittagspause im Jebel Akhdar Hotel geht es weiter zu einer wunderschönen Aussichtsplattform, von der wir dann einen Spaziergang in das steile Wadi Ayn machen. Besonders eindrucksvoll sind dort die alten Häuser, die sich, fast eins mit der Natur an die Felswand schmiegen. Dann geht es langsam wieder bergab in Richtung Nizwa. Sie fahren noch durch das Dorf Birkat Al Mauz, was übersetzt „See der Bananen" bedeutet. Auf Grund der umliegenden, ausgedehnten Gärten ein passender Name. Hier ist das Fort Bait Al-Rudaidah mit seinen fünf überragenden Wachtürmen besonders eindrucksvoll. Rückfahrt nach Nizwa und Übernachtung.

mehr »10.Tag: Über die Lehmfestungen zurück an die Küste

Heute sehen Sie sich Nizwa noch etwas genauer an. Die leuchtend blau-goldene Kuppel der Sultan Qabus Moschee und der gigantische Wehrturm der benachbarten Festung ragen schon von weitem über die Wipfel der Palmen. Nizwa war vor allem im 17. Jahrhundert ein blühendes Zentrum der Religion, Philosophie und Kunst. Sie besuchen die Festung, die auf der obersten Plattform einen wunderschönen Blick über die Stadt bietet. Dann geht die Fahrt weiter nach Bahla und dem dortigen größten Lehmfort des Oman, das als erhaltenswertes Weltkulturgut in die Liste der UNESCO aufgenommen wurde. Es sind Restaurierungsarbeiten in Gange, und das Betreten ist momentan nicht möglich. Das Dorf um die Festung ist seit alter Zeit ein Zentrum des Töpferhandwerks und im ganzen Land für seine Produkte berühmt.

Das Fort von Jabrin gehört zu den schönsten und interessantesten Gebäuden des Oman, und war ursprünglich ein Wohnschloss. Es wurde in der Zeit der Al-Yaaruba Dynastie gebaut. Besonders sehenswert sind die üppigen Deckenmalereien der Wohn- und Repräsentationsräume. Durch viele Kleinigkeiten wird sichtbar, dass der damalige Herrscher, Bil Arub, eine Vorliebe für schöne Künste hatte. Vorbei an den Ruinen von Tanuf erreichen Sie schließlich wieder die Küste. Übernachtung in Muscat oder im Strandhotel im Raum Sawadee/Sohar.

mehr »11.Tag: Heimreise

Fahrt zum Flughafen Muscat-Seeb und Heimflug.