12.05.-26.05.12: Mindestteilnehmerzahl erreicht
Kappadokien ist wunderschön, aber Anatolien bietet mehr! Daher haben wir das Traumziel mit seinen bizarr schönen Landschaften und Felsenkirchen mit den Kulturschätzen des übrigen Anatolien kombiniert, die sich von hier gut erreichen lassen. An der Türkischen Riviera können Sie die Eindrücke dann verarbeiten.
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Leistungen und Preise finden Sie am Ende des Programms.
mehr »1.Tag: Anreise nach Ankara
mehr »2.Tag: Ankara, Hauptstadt der Türkei
Die türkische Hauptstadt wird nur von wenigen Touristen besucht - völlig zu Unrecht, wie Sie heute feststellen werden. In einer alten Karawanserei befindet sich das Museum für Anatolische Zivilisationen mit den großartigen Funden u.a. aus der hethitischen Kultur, dank derer sich das Museum in eine Reihe mit dem Ägyptischen Museum von Berlin oder dem Museum von Heraklion stellen darf. Es hat auch Schätze aus anderen Perioden, so z.B. die sog. "Fat Lady" von Catalhöhük, eine der ältesten plastischen Darstellung einer Frau der Menschheitsgeschichte überhaupt. Nach der fachkundigen Führung bummeln Sie durch die nahe gelegene Altstadt auf dem Burgberg, die heute fast dörflich wirkt. Ankara wuchs ja erst im frühen 20. Jahrhundert zur Metropole durch die Verlegung des Regierungssitzes. In diesem alten Kern gibt es einen Gewürzmarkt, gemütliche Teehäuser und zwei alte Moscheen, die seldschukische Alâeddin Camii sowie die Arslanhane Camii, eine sog. Waldmoschee mit Holzsäulen (wegen unregelmäßiger Öffnungszeiten können die Moscheebesichtigungen nicht garantiert werden).
Auch das moderne Ankara aus der Frühzeit der Republik lernen Sie kennen, die Stadtrundfahrt führt Sie zum Gebäude der Großen Nationalversammlung (Parlament), zum bis heute avantgardistisch wirkenden Opernhaus und zum Atatürk-Mausoleum. Für deutsche Besucher ist dieser Teil insofern interessant, dass deutsche und österreichische Architekten und deren türkische Schüler beim Hauptstadtprojekt Ankara am Werk waren. In der imposanten Anlage des Mausoleums befassen Sie sich mit der Entstehung der türkischen Republik und ihres bis heute verehrten geistigen Vaters, Kemal Atatürk. Die Rückbesinnung auf die Religion der allerjüngsten Zeit können Sie in der Kocatepe Moschee thematisieren. Dieses riesige Bauwerk mitten im Stadtzentrum wurde zwar erst 1988 fertig gestellt, aber ganz im Stil des osmanischen Baumeisters Sinan.
Abendessen und Übernachtung in Ankara.
mehr »3.Tag: Hattuscha und Yazılıkaya
Die Hauptstadt des Hethiterreiches, Hattuscha, liegt östlich des heutigen Ankara. Sie besichtigen diese archäologische Stätte mit ihrer riesigen Ausdehnung ebenso wie Yazılıkaya. Dieser Name bedeutet "beschriebener Stein", denn hier hat man an den Felsen herrliche hethitische Reliefs entdeckt, u.a. eine Prozession der Göttinnen und Götter - vielleicht kennen Sie die Repliken im Pergamonmuseum in Berlin. In Alaca Höyük sehen Sie u.a. das eindrucksvolle Sphingentor.
Çorum, Ziel Ihrer heutigen Etappe, hat ein stimmungsvolles Stadtzentrum. Sie bummeln am Abend durch das Burgviertel und zur Großen Moschee (Ulu Camii).
Abendessen und Übernachtung in Çorum.
mehr »4.Tag: Hacıbektaş - Zentrum der Derwische
Sie verlassen Çorum und brechen in Richtung Kappadokien auf. Unterwegs besuchen Sie in Kırşehir die seldschukische Moschee Cacabey, eine umgebaute Medrese (Koranschule) aus dem 13.Jahrhundert.
Im Mutterkloster des einst mächtigen Bektaşi-Ordens (gesprochen Becktaschi), Hacıbektaş ("Hadschibecktasch"), tauchen Sie in die Welt der islamischen Mystik, der Derwischorden, ein. Die Nähe zum christlichen Glauben und zur christlichen Liturgie wird Sie verblüffen. Sie besichtigen die Anlage mit ihren kunstvollen Gebäuden aus dem 14. bis 19. Jahrhundert.
Weiterfahrt nach Ürgüp in Kappadokien. Dort Abendessen und Übernachtung.
mehr »5.Tag: Kappadokien
Sie beginnen Ihre Entdeckungsreise durch Kappadokien in Göreme, seit 1985 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Die archäologische Stätte breitet sich inmitten der als "Feenkamine" bekannten Felsformationen aus. Die erste nachweisbare Besiedlung reicht bis in die Römerzeit zurück. Mehrere Kirchen und Häuser, aus dem Felsen geschlagen, können Sie hier sehen, u.a. auch die besonders prächtige "Dunkle Kirche".
In derselben Gegend besuchen Sie die El Nazar Kirche: Sie ist aus einem frei stehenden kegelförmigen Fels geschlagen und birgt herrliche, gut erhaltene Deckengemälde.
In "Pasabaglar" ("Weinberg des Pascha") sehen Sie einige der markantesten Feenkamine Kappadokiens, die zusammen eine mondähnliche Landschaft bilden.
Das Zelve-Tal mit seinen zerklüfteten Felswänden ist nicht nur landschaftlich ausgesprochen reizvoll, sondern Sie finden hier auch die Spuren einer bedeutenden mittelalterlichen Klostersiedlung. Die letzte Besichtigung Ihres heutigen Programms ist Çavuşin (gesprochen Tschawuschin), wo es zwei Täler mit ehemaligen Eremitensiedlungen gibt.
Abendessen und Übernachtung in Ürgüp.
mehr »6.Tag: Kappadokien
Am frühen Morgen fakultativ Ballonfahrt über Kappadokien (nicht im Reisepreis inbegriffen).
Die Bezeichnung "unterirdische Stadt" mag etwas übertrieben scheinen, eindrucksvoll sind die mittelalterlichen Fluchtburge, die z.T. Dutzende Etagen tief reichen, mit ihrer komplexen Struktur allemal, zu der auch Weinkeller, Küchen und Kirchen gehörten. Sie steigen in eine dieser Anlagen in Kaymaklı ein.
Das Soğanli-Tal ist selbst in Kappadokien kaum zu übertreffen. Nicht nur die Landschaft ist bezaubernd. Hier finden sich außerdem 150 in den Felsen gehauene Kirchen! Bei einer kleinen Wanderung erkunden Sie das Tal.
In Eski Gümüş besuchen Sie die byzantinische Klosteranlage.
Abendessen und Übernachtung in Ürgüp.
mehr »7.Tag: Kappadokien und Kayseri
Avanos ist eine schön am Fluss Kızılırmak gelegene Stadt. Die Stadt ist in der ganzen Türkei für ihre schönen Töpferwaren bekannt. Sie besuchen eine Töpferwerkstatt und danach eine Teppichknüpferei, wo Sie alle Schritte der Produktion türkischer Teppiche von der Seidenraupe über das Spinnen, Färben und Knüpfen bis zum fertigen Produkt kennen lernen.
Uçhisar haben Sie während Ihrer Reise schon oft aus der Entfernung gesehen, überragt der Burgberg doch fast ganz Kappadokien. Heute dürfen Sie ihn besteigen und in das schöne Taubental hineinschauen, nach der anderen Seite in die Weiten Anatoliens.
Einer der Vulkane, die die einmalige Landschaft Kappadokiens geschaffen haben, ist der Erciyes mit seinem knapp 4000m schneebedeckten Gipfel. Zu seinen Füßen breitet sich die die Millionenstadt Kayseri aus, das alte in der Apostelgeschichte mehrfach erwähnte Caesarea. Hierher führt Ihr Nachmittagsausflug. Einige wunderschöne Bauten aus seldschukischer Zeit haben die Jahrhunderte überdauert, so der Hunat Hatun-Komplex mit Moschee, Medrese und Türbe (Mausoleum). Ein Kleinod ist auch die Döner Kümbet (drehendes Grabmal) mit ihrem filigranen Fassadenschmuck.
Danach dürfen Sie in den großen gedeckten Basar eintauchen, der ganz authentisch auf den einheimischen Bedarf ausgerichtet ist, Touristen gibt es hier kaum. Sie können hier ein altes, überkuppeltes Bedesten entdecken sowie eine Karawanserei. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, Pastırma zu probieren, das leckere Rinderdörrfleisch, das in vielen Geschäften zwischen Basar und Burg verkauft wird und Spezialität von Kayseri ist.
Abendessen und Übernachtung in Ürgüp.
mehr »8.Tag: Von Kappadokien nach Konya
Das Ihlara-Tal zieht sich als tief eingeschnittene Schlucht durch das westliche Kappadokien. Sie steigen über einen Stufenweg hinunter und unternehmen eine kleine Wanderung - im Frühjahr blühen Wildblumen in allen Farben. Unterwegs sind wieder mehrere prächtig bemalte Felsenkirchen zu besichtigen.
Kappadokien und auch das übrige Anatolien haben die Seldschuken mit einem Netz von Karawansereien überzogen, in denen Handelskarawanen vor Räubern geschützt rasten konnten. Die Karawanserei von Sultanhanı, die Sie auf der Fahrt nach Konya besichtigen, beeindruckt durch ihre Größe, die an den Kölner Dom heranreicht, aber auch durch die kunstvollen Steinmetzarbeiten am Portal.
Ankunft in Konya, Abendessen und Übernachtung. Ihr Hotel liegt sehr zentral: Sie können noch auf den Alâeddin-Hügel steigen, von dem aus Sie die beleuchteten Monumente der Stadt sehen können, oder hinüber zum Mevlana-Komplex spazieren, dessen türkises Mausoleum nachts ebenfalls beleuchtet ist.
mehr »9.Tag: Konya - Hauptstadt der Seldschuken und der islamischen Mystik
Die kunstvollen Steinmetzarbeiten der Portale in Marmor und anderen Gesteinsarten sind charakteristisch für Bauten der Seldschukenzeit. Wie viele Variationen die Baumeister dabei kannten, können Sie heute studieren. Sie besichtigen die Sultan Alâeddin Keykubad-Moschee mit ihrer geschnitzten Kanzel aus dem 12.Jahrhundert, die Ince Menare-Medrese mit dem darin befindlichen Steinreflief-Museum sowie die Karatay-Medrese mit ihrem herrlichen Fayencen-Schmuck.
Doch auch in osmanischer Zeit wurden in Konya Moscheen gebaut. Die Selimiye-Moschee ist möglicherweise sogar ein Werk des großen Baumeisters Sinan.
Das berühmteste Monument Konyas ist jedoch das Mevlana-Kloster, das Sie am Nachmittag besuchen. In einem prunkvollen Grabmal ist Celâleddin Rumi, genannt Mevlana ("unser Meister") beigesetzt, großer Gelehrter der islamischen Mystik und Gründervater des Ordens der tanzenden Derwische. Bis heute pilgern Gläubige in großer Zahl zum Grab des Gelehrten.
Das Mevlana-Kloster liegt am Rand des Basar-Viertels. Hier haben Sie Freizeit und Sie können noch Mitbringsel einkaufen, z.B. Gewürze oder die leckeren Süßigkeiten, für die Konya bekannt ist.
Abendessen und Übernachtung in Konya.
mehr »10.Tag: Çatalhöyük und Beyşehir
Erinnern Sie sich noch an die "fat lady", die Fruchtbarkeitsgöttin aus dem Museum in Ankara? Heute besichtigen Sie die Ausgrabungen der steinzeitlichen Siedlung von Çatalhöyük, wo die Figur einst gefunden wurde, und der Kreis schließt sich.
Über eine landschaftlich reizvolle Strecke, über grüne Berge und blühende Wiesen, an Seen vorbei fahren Sie nach Beyşehir, idyllisch am gleichnamigen See gelegen. Am Seeufer hat sich ein mittelalterliches Ensemble aus Bedesten, Medrese und der Moschee erhalten. Letztere, die Eşrefoğlu Camii, ist das Prunkstück: Durch ein feines, typisch seldschukisches Steinportal treten Sie in das Innere und stehen in einem Wald aus geschnitzten Säulen. Die ebenfalls geschnitzte Kanzel und der Fayencen-Schmuck der Gebetsnische sind die schönsten, die Sie auf dieser Reise zu sehen bekommen.
Weiterfahrt nach Side an der Türkischen Riviera und Check in in Ihrem Strand Hotel Side Star Beach *****.
mehr »11.Tag - 13.Tag: Türkische Riviera
Zur freien Verfügung im Strandhotel Side Star Beach ***** mit all inclusive-Verpflegung.
Falls Sie noch Lust auf Kulturprogramm haben, können Sie sich die Ruinen des antiken Side anschauen oder einen Ausflug nach Perge, Aspendos, Thermessos oder Antalya unternehmen. (Diese Ausflüge sind nicht im Reisepreis inbegriffen.)
mehr »14.Tag: Heimreise
mehr »Leistungen und Preise
Leistungen:
- Flug Zürich -Ankara//Antalya - Zürich*
- 14 x Ü/F in Hotels der guten Mittelklasse12 x Abendessen
- All inclusive-Verpflegung im Hotel an der Türkischen RivieraRundreise nach o.g. Programm in modernem, klim. Fahrzeug, mit qualif., deutsch sprechender Reiseleitung und allen Eintrittsgeldern
- Flughafentransfers in der Türkei
Arrangementpreis pro Person im DZ: Euro 1629.-
Einzelzimmerzuschlag: Euro 640.-
Aufpreis
für Executive Zimmer (mit Balkon) im Hotel Dinler ***** in Ürgüp: 12
Euro pro Zimmer und Nacht, also 48 Euro für die 4 Nächte zusammen.
Mindest- und Höchstteilnehmerzahl: 12-18 Personen
* Flüge ab anderen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Anfrage.
mehr »Informationen und Hinweise
vorgesehene Hotels:
- Hotel Barcelo **** in Ankara
- Hotel Anitta **** in Çorum
- Hotel Dinler Ürgüp ***** in Ürgüp/Kappadokien
- Hotel Dedeman **** in Konya
- Hotel Side Star Beach ***** in Side
erforderliche Reisedokumente:
Deutsche und Schweizer Staatsangehörige benötigen für touristische Reisen in die Türkei einen gültigen Personalausweis. Wir empfehlen aber eher die Einreise mit dem (mind. 3 Monate gültigen) Reisepass, da dann der Einreisevermerk direkt in den Pass gestempelt wird und nicht auf ein Einreisekärtchen, das man bei der Ausreise wieder vorlegen muss, das aber leicht verloren gehen oder verlegt werden kann.
Österreichische Staatsangehörige benötigen für touristische Reisen in die Türkei einen Reisepass, der bei Einreise noch mind. 6 Monate gültig sein muss. Sie können damit bei der Einreise ein Visum beantragen. Die dort zu entrichtende Gebühr von derzeit ca. 15 Euro ist nicht im Reisepreis eingeschlossen. Das Visum kann auch vorab bei der türkischen Botschaft in Wien oder türkischen Generalkonsulaten (Salzburg, Bregenz) beantragt werden, ist dann aber teurer. Österreicher, die mit einem (cremefarbenen) Notpass reisen, müssen das Visum schon zwingend vor der Reise bei der Botschaft oder einem der Konsulate beantragen.
Andere Staatsangehörige: Wir
holen die Auskunft, welche Einreisevorschriften für Sie gelten, gerne
für Sie ein. Bitte fragen Sie uns.
Bitte überprüfen Sie sicherheitshalber die Einreisevorschriften noch einmal kurz vor der Reise bei einem türkischen Konsulat oder der türkischen Botschaft, das /die für Sie zuständig ist.





